WENN DER
COUNT
DOWN
ENDET

Kapitel 1
DER KRIEG, DER ALLE KRIEGE BEENDEN WIRD



KIREGE kommen und gehen seit Jahrhunderten, doch im Laufe der letzten hundert Jahre sind Kriege, aufgrund des rasanten technischen Fortschritts, zunehmend verheerender geworden. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs stand die Welt unter Schock, als die ersten zwei Atombomben über Japan abgeworfen wurden. Allein zwei dieser Bomben töteten fast 200.000 Menschen.

Doch im Vergleich zu den Bomben, die die Menschheit seitdem entwickelt hat, waren diese Bomben sogar sehr klein. Atomwaffen haben mittlerweile 4000 Mal mehr Sprengkraft. Das ist nur schwer zu begreifen - ganz zu schweigen von der Zerstörungskraft dieser Waffen.

Die ersten zwei Atombomben erzeugten jeweils einen Atompilz, der ca. 7600 Meter (7,6 Kilometer) in die Höhe aufstieg. In Jahr 1961 zündeten die Russen die Zar-Bombe (RDS-220), die einen Atompilz erzeugte, der 60 Kilometer in die Höhe aufstieg und eine Schockwelle auslöste, die dreimal um den Globus raste. Die Wucht dieser Bombe lässt sich kaum begreifen.

Diese Explosion konnte noch aus 1000 km Entfernung gesehen werden. Ein 55 km vom Explosionsort entferntes, unbewohntes Dorf wurde dem Erdboden gleichgemacht und Gebäude in bis zu 160 km Entfernung wurden zerstört. Eine solche Bombe könnte Städte wie Los Angeles oder New York fast vollständig zerstören.

Damals, im August 1945, als die beiden Atombomben in Japan explodierten, begann eine neue Ära. Es war der Beginn einer Ära, die das offenbarte, was Gott bereits vor langer Zeit vorhergesagt hatte. Viele Prophezeiungen beziehen sich auf dieses Zeitalter und offenbaren, was Gott über das Ende des ersten Zeitalters der Menschheit vorhergesagt hat: nicht das Ende der Menschheit, sondern das Ende eines Zeitalters und der Anbruch eines neuen.

Was haben die Menschen bisher mit den von ihnen entwickelten Waffen gemacht? Sie haben diese letztendlich immer benutzt! Ist es also nicht gerechtfertigt, über die Tatsache nachzudenken, dass die gewaltigen Atomwaffen, die mittlerweile existieren, früher oder später ebenfalls verwendet werden? Wenn Sie wissen könnten, wie bald das der Fall sein könnte, würden Sie dies nicht wissen wollen? Würden Sie nicht außerdem wissen wollen, was Sie für sich selbst und für ihre Angehörigen tun können, um besser vorbereitet zu sein?

Dieses Buch ist genau aus diesem Grund geschrieben worden: um so vielen Menschen wie möglich zu helfen - vorausgesetzt, sie nehmen diese Hilfe an. Diese Hilfe anzunehmen bedeutet, sich offen und ehrlich mit den Inhalten dieses Buches auseinanderzusetzen und keine vorschnellen Urteile zu fällen.

Vor diesem Buch wurden bereits drei weitere Bücher veröffentlicht (das erste im Jahr 2005), die alle deshalb geschrieben wurden, um die Menschen zu informieren und zu warnen und um sie auf das vorzubereiten, was uns bevorsteht.

Ein paar Jahre nach Veröffentlichung des ersten Buches wurde klar, dass es eine genaue zeitliche Abfolge, sowie prophetische Zeitabschnitte und Ereignisse gibt, die vor Beginn des Dritten Weltkriegs eintreten werden. All das ist Teil eines prophetischen Countdowns zum Dritten Weltkrieg, der am 17. Dezember 1994 begonnen hat. Dies wird im Laufe dieses Buches noch ausführlich besprochen werden.

Einige prophetische Zeitphasen sind bereits abgeschlossen und fügen sich perfekt in diesen Countdown ein. Auch viele wichtige prophetische Ereignisse sind bereits erfüllt worden. Wir nähern uns nun den letztmöglichen Zeitabschnitten, die in diesen Countdown hineinpassen können.

Diese prophetischen Zeitabschnitte und die genauen Daten, über die sie sich erstrecken, können errechnet werden. Und obwohl wir nicht wissen, welcher Zeitabschnitt der letzte sein wird, hat Gott bestimmte Zeiträume offenbart, in denen sich dieser dritte Weltkrieg ereignen könnte. Diese Anhaltspunkte ermöglichen es uns, wachsam zu sein und auf den Beginn des letzten Zeitabschnitts dieses Countdowns entsprechend vorbereitet zu sein.

Seither haben wir noch viel mehr Klarheit über diesen Countdown gewonnen. Dasselbe gilt für viele prophetische Ereignisse, die sich auf bestimmte Nationen beziehen und die sich immer mehr bewahrheiten. Wenn Sie nun mehr über diese Zeitabschnitte und Ereignisse und über die daran beteiligten Nationen erfahren, kann es sein, dass Sie ein gewisses Maß an Angst verspüren werden.

Doch eine realistische Einstellung zu haben, die ein gewisses Maß an Angst zulässt, kann einem dabei helfen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, die einem letztendlich das Leben retten können und werden.

Was uns bevorsteht ist wahrlich grauenvoll und wird einen Grad an Zerstörung mit sich bringen, der sich nur schwer begreifen lässt. Doch diese Gewissheit zu ignorieren, wird nichts daran ändern, dass all das in der Tat bald eintreten wird. Sich jedoch damit auseinanderzusetzen und sein Leben dementsprechend anzupassen, ist der erste Schritt, um sich auf das vorzubereiten, was uns nun schon bald bevorsteht.

Wann immer von "Gott" die Rede ist, reagieren die Menschen sehr unterschiedlich - doch der Großteil dieser Reaktionen ist nicht gerade positiv. Genau deshalb bringt die zuvor erwähnte Aussage über das, was Gott vor so langer Zeit vorausgesagt hat, ein großes Dilemma mit sich.

Das erste Dilemma entsteht aufgrund der schwierigen Entscheidungen, die getroffen werden müssen, wenn es um die Frage geht, wie man diese Inhalte am besten vermittelt - wie man den Menschen helfen kann, ohne sie zu verletzen und dennoch die Wahrheit so klar und deutlich und auch so prägnant wie möglich vermittelt. Dieses Dilemma entsteht angesichts der Tatsache, dass es so viele verschiedene religiöse Überzeugungen gibt, an denen die Menschen festhalten und dass es außerdem auch viele Menschen gibt, die gar keinen Glauben haben.

Es wird viel Mühe kosten, die Themen in diesem Buch wahrheitsgemäß zu erklären, ohne dabei jemandem zu nahe zu treten. Menschen, die sehr an ihren religiösen Überzeugungen festhalten, empfinden es häufig als beleidigend, wenn etwas anderes für wahr erklärt wird. Es wäre also wichtig, an dieser Stelle klarzustellen, dass mit den Inhalten dieses Buches niemand für das, was er glaubt, kritisiert oder verurteilt wird.

Niemand ist perfekt. Wir alle halten bestimmte Dinge in unserem Leben für wahr und finden eines Tages heraus, dass sie es doch nicht sind. Wenn wir diese Dinge ausfindig machen und sie anschließend richtig stellen, können wir unser Leben durch die neu dazugewonnenen Erkenntnisse verbessern und bereichern. Doch oftmals ist es schwierig, sich solchen Veränderungen zu stellen.

Wie also kann die größtmögliche Anzahl an Menschen erreicht werden, um sie auf das vorzubereiten, was sich schon bald vor ihren Augen entfalten wird? Und wie kann man mit dem Wissen umgehen, dass ein Drittel allen Lebens auf Erden zerstört werden wird?

Das nächste Dilemma entsteht für den Leser selbst, da viele Dinge, die in diesem Buch erwähnt werden, die Notwendigkeit mit sich bringen, eine Entscheidung darüber treffen zu müssen, ob man sich offen und unvoreingenommen mit diesen Themen auseinandersetzt oder ob man einfach nicht weiterliest. Sie müssen sich entscheiden, ob Sie bereit dazu sind, sich objektiv mit den Dingen zu befassen, die Sie immer für wahr gehalten haben und diese dann mit Fakten zu vergleichen, die tatsächlich der Wahrheit entsprechen.



Warum über Gott sprechen?

Ein Thema zu behandeln, bei dem es um die potenzielle Auslöschung von fast zwei Dritteln allen Lebens auf Erden geht, ist eine besonders schwierige Aufgabe.

Was kann man tun, damit andere es zumindest versuchen, sich objektiv und unvoreingenommen mit den Inhalten dieses Buches auseinanderzusetzen? Wie kann jemand dazu ermutigt werden, sich mit Aussagen zu befassen, die auf den ersten Blick schockierend, absurd oder schlichtweg abstoßend klingen? Der Appell, der sich an Sie richtet, ist es, sich bitte die Zeit zu nehmen, die ganze Geschichte und alle darin enthaltenen Beweise anzuhören.

Seit Beginn der Menschheit ringen die Menschen mit der Fragen, ob Gott existiert oder nicht. Diejenigen, die an die Existenz Gottes glauben, stellen Gott auf verschiedenste Weise dar - basierend auf völlig unterschiedlichen Vorstellungen und religiösen Überzeugungen. Uneinigkeiten über solche Ansichten haben bereits häufig zu Krieg geführt und Verwüstung, Ermordungen, Unterdrückung und viele weitere schreckliche Gräueltaten zur Folge gehabt.

Das geht nun seit mehreren tausend Jahren so. Um genau zu sein, seit 6000 Jahren. Dies ist die Zeit, die Gott den Menschen gegeben hat, um als Zeugnis zu dienen, für das, was die Menschheit tun wird. Der Grund, warum Gott direkt zu Beginn dieses Buches thematisiert wird, hat mit den Dingen zu tun, die sich schon bald ereignen werden - denn Gott hat all das vorausgesagt. Nur Gott kennt das Ende schon von Anbeginn her. Nur Gott kann offenbaren, wie Er von Beginn der Schöpfung an mit den Menschen zusammengearbeitet hat und wie Er Seinen Plan vollenden wird. Wenn man diese Tatsachen nicht in Erwägung ziehen kann, dann macht es auch keinen Sinn, dieses Buch weiterzulesen, denn dann hat man vermutlich bereits eine feste Meinung, von der man nicht abweichen möchte. In diesem Fall wird man erst dann von den Dingen erfahren, die sich ereignen werden, wenn es bereits soweit sein wird und dann wird es zu spät sein, um sich vorzubereiten.

Wir Menschen haben in vielerlei Hinsicht eine sehr begrenzte Denkweise. Unser Verstand ist nicht einmal in der Lage, das Universum, das uns umgibt, begreifen zu können. Für viele ist es einfacher, zu glauben, dass alles mit einem Urknall begonnen hat und alles Leben im Laufe der Zeit (einer sehr langen Zeit) einfach entstanden ist. Wir neigen dazu, so engstirnig und blind gegenüber Dingen zu sein, die doch eigentlich so offensichtlich sein sollten. Dennoch sehen wir uns gerne als “gebildete” und “intelligente” Wesen. Die Menschen sind so stolz auf ihre technischen Fortschritte und ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und dennoch sind wir kindlich naiv und oftmals einfach nur dumm.

Diejenigen, die an einer Urknalltheorie und/oder Evolutionstheorie festhalten, sind jedoch nicht einmal in der Lage, wahre Wissenschaft in ihre Schlussfolgerungen miteinzubeziehen. Von uns wird einfach erwartet, solch absurde und unwissenschaftliche Vorstellungen ohne Weiteres zu akzeptieren. Welche Gesetze hätten so einen “Urknall” überhaupt ermöglicht?

Woher kam die Materie, mit welcher dieser “Urknall” ein solch riesiges Universum hervorbringen hätte können? Mit zunehmendem technischen Fortschritt, wächst auch unser Wissen bezüglich der Größe des Universums. Wir sind nun in der Lage, das Universum viel weiter erkunden zu können und dennoch ist es bis jetzt niemandem gelungen, das Ende des Universums “sehen” zu können.

Wie kann man glauben, dass das Universum und komplexe physikalische Gesetze einfach enstanden sind? Mathematik ist eine exakte Wissenschaft. Physikalische Gesetze sind absolut. Sie lassen sich nicht verändern und können nicht einfach plötzlich aus dem Nichts heraus entstehen.

Ja, wir sind wahrlich naiv und bei weitem nicht so großartig wie wir denken. Erst innerhalb der letzten hundert Jahre hat die Menschheit einen viel tieferen Einblick in Mathematik und Wissenschaft gewonnen und erst dann hat die Technik einen riesengroßen Fortschritt machen können und dadurch die Welt revolutioniert. Sind die Menschen heutzutage also einfach viel schlauer als die, die noch vor ein paar hundert oder vor ein paar tausend Jahren gelebt haben?

Auch was das anbelangt, neigen wir Menschen dazu, sehr engstirnig und hochmütig zu sein. Das, was erst später in Mathematik und Wissenschaft entdeckt wurde, ist immer schon da gewesen - wir konnten es nur noch nicht sehen bzw. verstehen. Wir sind nicht besser, noch sind wir fortgeschrittener oder schlauer, als die Menschen, die uns vorangegangen sind.

Was also hat sich seitdem verändert? Warum sind wir heutzutage so viel weiter als die Menschen, die vor uns gelebt haben?

Statt auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass womöglich Gott all dies erst möglich gemacht hat, verehren die Menschen lieber die großen Erfinder wie Isaac Newton. In einem Artikel wird Newton als ein Mann beschrieben, der “Himmel und Erde mit seinen Gesetzen vereinte.” Weiter heißt es: “Dank ihm glaubten Wissenschaftler, die Geheimnisse des Universums entschlüsseln zu können.”

Doch Moment mal. Newton hatte Gesetze? Er war es, der den Weg frei gemacht hat, um die Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln? Wirklich? Es versteht sich natürlich, dass mit der obigen Aussage nicht gemeint ist, dass diese Gesetze ihm zu eigen waren, sondern vielmehr, dass er sie verstehen konnte.

Doch für uns Menschen ist es einfacher, den Fokus auf “unsere” Erfolge, “unser” Wissen, “unsere” Ideen und “unseren” Intellekt zu richten, anstatt auf den, der dieses Wissen, diese Erkenntnisse und diesen Intellekt überhaupt erst möglich gemacht hat. Es ist einfacher, diejenigen zu rühmen, die diese Gesetze entdeckt haben, als den, der diese Gesetze überhaupt erst ermöglicht hat.

Doch den Geist Gottes zu begreifen ist für uns Menschen nahezu unmöglich. Es ist viel einfacher, all das zu ignorieren und außer Acht zu lassen und den Fokus stattdessen auf unsere Errungenschaften und Erfolge zu richten und auf diejenigen, die zu diesen Entdeckungen beigetragen haben.

Außerdem liegt es in der menschlichen Natur, sich der Vorstellung zu widersetzen, dass es einen Gott gibt - besonders dann, wenn man zugeben müsste, dass Gott der Schöpfer aller Dinge ist. Denn wenn man diese Tatsache anerkennt, müsste man sich noch mit vielen weiteren Dingen auseinandersetzen, die tief in unserer menschlichen Natur verankert sind. Der Kern unserer Natur lehnt eine solche Autorität ab - eine Autorität, die uns sagt, “wie” wir das Leben, das uns geschenkt wurde, leben sollten.

Wir Menschen lehnen es von Natur aus ab, gesagt zu bekommen, wie wir unser Leben leben sollten, um die größtmögliche Zufriedenheit und Fülle zu erleben. Viel lieber wollen wir solche Dinge für uns selbst entscheiden. Dann sollten wir uns aber die Frage stellen, wie gut wir uns dabei eigentlich anstellen.

Unser Verstand ist schlichtweg nicht imstande, das, was über unser physisches Leben und über die physischen Gesetze hinausgeht, begreifen zu können. Warum also so tun? Doch wenn man geistliche Dinge wirklich verstehen kann, kann dieses Wissen uns wahrlich frei machen!

Die WAHRHEIT ist, dass Gott einen Plan für Seine Schöpfung und für die Schöpfung der Menschheit hat. Die erste Phase dieses Plans neigt sich nun dem Ende zu und Gott offenbart immer mehr über diesen Plan, da nun die Zeit gekommen ist, diesen zu vollenden bzw. zu erfüllen. 6000 Jahre lang wurde den Menschen dieses und anderes Wissen vorenthalten.

Auch die Fortschritte in Mathematik, Wissenschaft und Technik sind den Menschen vorenthalten worden. In Wahrheit ist solches Wissen den Menschen über Jahrtausende hinweg vorenthalten worden und erst gegen Ende des Zeitalters der Selbstherrschaft der Menschen auf Erden wurde es der Menschheit zugänglich gemacht. Die Menschheit erlang nicht einfach von sich aus die Fähigkeit, solche Entdeckungen in Mathematik und Wissenschaft machen zu können - Gott hat all das möglich gemacht! Wann immer die Zeit reif dafür war, offenbarte Gott den Menschen mehr von diesem Wissen.

Gott ist nicht auf die physische Ebene beschränkt. Gott existiert in einer Welt, die weit über die physische Welt, in der wir leben, hinausgeht und das ist auch der Grund, warum die Menschheit solche Dinge erst dann verstehen kann, wenn Gott sie offenbart. Gott existiert in einer geistlichen Welt und wenn Er den Menschen etwas offenbaren möchte, ist Er nicht auf die physischen Gesetze und die physische Ebene beschränkt. Gott kann solche Dinge über die geistliche Ebene kommunizieren und offenbaren - direkt an den menschlichen Geist (in das Denken und in die Gedanken der Menschen).

Es war Gott, der die Entdeckungen Isaac Newtons ermöglichte. Es war Gott, der Albert Einstein sein Wissen gab. Dasselbe trifft auch auf alle großen Fortschritte in Mathematik und Wissenschaft zu. Die WAHRHEIT ist, dass Gott dieses Wissen, aufgrund Seines Plans und Vorhabens für die ersten 6000 Jahre der Menschheit, nicht früher offenbart hat.

Denn wenn Gott dieses Wissen früher offenbart hätte, hätten wir uns schon lange selbst vernichtet. Doch Gottes Plan ist es, der Menschheit eine 6000 Jahre lange Selbstherrschaft zu gewähren, bevor Er einschreiten wird und die Menschen in ein neues Zeitalter führen wird, was allen Menschen auf Erden zugutekommen wird.

Die Menschheit steht kurz davor, sich selbst, sowie alles Leben auf Erden, zu vernichten. Je fortgeschrittener die Technik, desto mehr Zerstörung können wir auf dem Planeten, auf dem wir leben, anrichten.

Wenn es also keinen Gott gibt, dann ist alles Leben auf Erden verloren. Die Menschen sind von Stolz erfüllt und die meisten werden weiterhin glauben, dass wir Menschen unsere Probleme selbst lösen können. Doch die Wahrheit ist, dass uns ein Atomkrieg kurz bevorsteht und dass es genug Atomwaffen gibt, um alles Leben auf Erden um ein Vielfaches zu zerstören. Das ist die Wahrheit!



WAHRHEIT!

Es gibt ein Zitat aus der Bibel, welches die Einstellung der Menschen zum Thema “Wahrheit” recht gut veranschaulicht.

An dem Tag, an dem Christus getötet wurde, sprach Pilatus zu Christus. Er fragte, ob er ein König war und Christus antwortete: “Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die [diese] Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.” (Johannes 18,37)

Pilatus’ Antwort war eine typisch menschliche Reaktion. Er sagte: “Was ist Wahrheit?” (Johannes 18,38). Dann ging er fort. Er wollte nicht hören, was Christus zu sagen hatte.

Die Menschen heutzutage haben im Prinzip dieselbe Reaktion wenn es um das Thema “Wahrheit” geht - vor allem in Bezug auf Religion. Sie wollen sich lieber ihre eigene Wahrheit schaffen. Und genau hier liegt das Problem, das seit 6000 Jahren Menschheitsgeschichte besteht. Doch wenn Gott existiert, dann sollte es nicht schwerfallen, dem, was Christus sagte zuzustimmen: “Das Wort Gottes ist die Wahrheit”. Dennoch gibt es tausende unterschiedliche Interpretationen, Vorstellungen, Lehren und Überzeugungen bezüglich der Frage, was genau mit dieser Wahrheit gemeint ist.

Doch wenn Gott existiert, dann kann es nur eine Wahrheit geben, die von Gott kommt. Diese Tatsache sollte sich jeder eingestehen können. An dieser Stelle ist es wichtig, sich die Frage zu stellen, ob man glaubt, dass Gott existiert oder nicht, denn wenn man nicht glaubt, dass es einen Gott gibt, dann hat es auch keinen Sinn, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, dass Gott einen Plan für das Ende dieses Zeitalters und für den Beginn eines Dritten Weltkriegs offenbart hat.

Tatsache ist, dass Gott der Menschheit im Laufe der letzten Jahrhunderte immer mehr Wissen offenbart hat, um uns genau an diesen Punkt technischen Fortschritts zu bringen, an dem wir uns heute befinden. Gott hat diesen Ablauf genauestens geplant, damit der Stand der heutigen Technik exakt zur richtigen Zeit erreicht werden konnte.

Wenn die Menschheit dieses Wissen zum Wohl aller genutzt hätte, wäre die Welt heute eine völlig andere. Doch Gott weiß, was wir tun, wenn uns solch enormes Wissen gegeben wird: Wir missbrauchen es. Wir haben die Welt seither nur noch mehr verschmutzt und sie zu einem gefährlichen Ort gemacht. Das liegt vor allem an der ständigen Gier nach mehr - der Gier von Einzelnen, aber auch der von Unternehmen und Regierungen.

Nun, gegen Ende der 6000 Jahre, offenbart Gott, wie unfähig wir sind, uns selbst zu regieren. Wir sind von Natur aus egoistisch und diese Natur widersetzt sich Gott und Seiner Wahrheit. Gott sagt, dass der menschliche Geist Seinem Willen feindlich gegenübersteht. In der Bibel heißt es, dass dieser Geist nicht bereit ist, den Geboten Gottes zu gehorchen und dies auch gar nicht kann.

Wir befinden uns nun an einem Punkt, an dem sich etwas ändern muss! Gott wird eine große Veränderung herbeiführen und Teil dieses Prozesses ist es, uns zu offenbaren, wie erschreckend zerstörerisch unsere Natur tatsächlich ist. Wenn wir diese Realität weltweit zu spüren bekommen und uns dieser Tatsache bewusst werden, dann kann für die Menschheit ein neues Zeitalter beginnen.

Gott gewährt der Menschheit einen noch nie zuvor dagewesenen Einblick in unsere Natur und zeigt uns, wie wir wirklich sind. Die Menschheit wird die Macht, die ihr gegeben wurde, zwangsläufig missbrauchen. Selbst wenn es nicht bald zu einem Atomkrieg kommen würde, würden wir trotzdem, früher oder später, alles Leben auf Erden zerstören. Doch der Missbrauch von Atomwaffen wird diesen Prozess nur beschleunigen.

Gott verkündet, dass kurz nach Beginn dieses Krieges, ein Drittel allen Lebens zerstört werden wird, bevor Er einschreiten wird, um diesen Krieg zu beenden. Doch in der Bibel heißt es, dass sich selbst dann noch der Großteil der Menschen gegen Gottes Einschreiten wehren wird, woraufhin weitere Zerstörung folgen wird. Mehr dazu später. Außerdem wird besprochen werden, inwiefern verschiedene Nationen an all dem beteiligt sein werden.

Was uns nun kurz bevorsteht, wird die größte Lektion in der gesamten Geschichte der Menschheit sein. Es wird auch die schmerzhafteste sein, doch nur so kann allen Kriegen ein Ende gesetzt werden. Der Dritte Weltkrieg wird der Krieg sein, der alle Kriege beenden wird.

Die Menschheit hat kärgliche Versuche unternommen, Kriege durch Organisationen wie z.B. den Völkerbund (League of Nations) oder die Vereinten Nationen (UNO) zu beenden, doch wie gut hat all das bisher geklappt? Wie man sieht, ist die Menschheit nicht fähig, Frieden auf Erden zu schaffen. Nur Gott ist dazu imstande und wird dies zum Glück auch tun. Doch zuerst wird die Menschheit einen Grad an Zerstörung erleben, der für den menschlichen Verstand kaum vorstellbar ist.

Was ist Wahrheit? Dieses Buch baut darauf auf, dass das, was hier über einen prophezeiten Dritten Weltkrieg und dessen Ausgang offenbart wird, auf der Wahrheit beruht - Wahrheit, die von Gott gegeben wurde. Um die Wahrheit zu veranschaulichen, muss auch das, was nicht der Wahrheit entspricht, beleuchtet werden, denn genau hier liegt der Grund, warum Gott es zulässt, dass Sein Urteil nun gegen Seine Schöpfung vollstreckt wird.

Noch einmal, was ist Wahrheit? Gott sagt, dass die Menschheit getäuscht wurde. Die Menschen würden dies zwar nie wahrhaben wollen, doch genau das ist die Realität. Die menschliche Natur glaubt, immer recht zu haben. Es fällt uns Menschen schwer, zuzugeben, dass wir falsch liegen.

Wer hat also recht in Bezug auf die Frage, was die Wahrheit ist? Kommt die Wahrheit aus dem Buddhismus oder Hinduismus? Kommt sie aus dem Islam oder dem Judentum? Kommt sie aus dem Katholizismus oder dem Protestantismus?

Wenn Sie Muslim sind, glauben Sie dann, dass die Juden recht haben? Wenn Sie Hindu sind, glauben Sie, dass Buddhisten recht haben? Wenn Sie katholisch sind, glauben Sie, dass das Judentum, der Islam oder das protestantische Christentum recht haben? Die Antwort sollte auf der Hand liegen. Niemand glaubt, dass eine andere Religion recht hat, sonst hätte man sich bereits für eine der anderen Religionen entschieden.

Im Zusammenhang mit dem Thema "Wahrheit", sollten wir uns das traditionelle Christentum etwas näher anschauen. Doch wo sollen wir anfangen? Vielen wird es nicht leicht fallen, sich hiermit auseinanderzusetzen, doch die Aussagen, die im weiteren Verlauf dieses Kapitels folgen, werden deutlich zeigen, was falsch und was wahr ist.

Das, was in diesem (und auch im nächsten Kapitel) behandelt wird, soll niemanden verurteilen oder verletzten, sondern soll lediglich der Aufklärung dienen. Die Menschen können nichts dafür, dass sie von den meisten Wahrheiten, die in diesem Buch behandelt werden, noch nie zuvor gehört haben. Doch sobald man die Wahrheit klar und deutlich sehen kann, fällt es einem viel leichter, sich auch mit den Dingen zu befassen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Dies wird den Menschen außerdem helfen, sich besser auf das vorzubereiten, was uns in Form eines letzten Weltkriegs bevorsteht.

Woher stammen die wichtigsten Lehren und Überzeugungen des traditionellen Christentums? Wenn man eine wahre Antwort auf diese Frage hören möchte, muss man nur ein wenig im Internet recherchieren. Schauen Sie selbst nach und recherchieren Sie den Ursprung von Ostern, den Ursprung der Sonntagsheiligung, den Ursprung von Weihnachten und den Ursprung der Dreifaltigkeit. Dies sind schließlich alles grundlegende Lehren des traditionellen Christentums.

Auf diese Weise werden Sie schnell herausfinden können, wie beispielsweise die Sonntagsheiligung im traditionellen Christentum ihren Anfang nahm. Die Heiligung des 7. Wochentags (Samstag, Sabbat) wurde durch die Heiligung des Sonntags (dem 1. Tag der Woche) ersetzt. Diese Tatsache mag für einige recht verwirrend sein. Das liegt daran, dass vor ein paar Jahrzehnten viele Länder die Wochentage verändert haben und Montag zum 1. Tag der Woche gemacht haben. Somit wurde der Sonntag automatisch zum 7. Wochentag und ersetzte den ursprünglichen Sabbat. All diese Dinge lassen sich mit ein wenig Recherche schnell herausfinden.

Dieses Buch wird nicht alle verfügbaren Quellen zitieren, um zu beweisen, was wahr und was falsch ist. Es ist viel besser, wenn man selbst etwas Recherche betreibt, was keinen großen Aufwand erfordert.

Wenn jemand die Wahrheit ablehnt, dann ist das deren Entscheidung und dann macht es auch keinen Sinn, zu versuchen, die Person davon abzubringen oder anderweitig zu überzeugen. Menschen glauben, was sie glauben wollen, egal was davon bewiesen oder widerlegt werden kann. Wie zuvor erwähnt: Die Menschen wollen ihre eigene Wahrheit.

Die eigenen Entscheidungen einer jeden Person spielen hierbei eine sehr wichtige Rolle. Eine der schwierigsten Aufgaben im Leben ist es, damit umzugehen, Verantwortung für seine eigenen Entscheidungen zu übernehmen.

Tatsache ist, dass das traditionelle Christentum erst im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts seinen Anfang nahm. Die Lehren des traditionellen Christentums gehen nicht auf die Lehren der ursprünglichen Apostel zurück. Dennoch lassen sich die Ursprünge des traditionellen Christentums (unter anderem die des Protestantismus) zurückverfolgen - zurück zu dessen Wurzeln: der Katholischen Kirche.

Sollten sich nicht also all die Kirchen, die ihren Ursprung in der Katholischen Kirche haben, fragen, warum sie die meisten Lehren einfach übernommen haben? Was ist also wahr? Wer hat recht? Und welche Abänderungen dieser Lehren haben dazu beigetragen, dass manche näher an die Wahrheit herankommen als andere? Und wenn Änderungen nötig waren, welche Inhalte dieser Lehren waren falsch und mussten richtig gestellt werden?



Falsche Vorstellungen blieben jahrhundertelang bestehen

Vielen fällt es schwer, zu glauben, dass falsche Vorstellungen über Jahrhunderte hinweg bestehen bleiben und Teil der Gesellschaft werden konnten. Tatsache ist, dass falsche Glaubensvorstellungen oftmals als Norm und somit auch als Wahrheit akzeptiert wurden.

In der Bibel, im 4. Buch Mose, wird eine besondere Geschichte erzählt, die genau so etwas schildert. Die Geschichte handelt von der Zeit, als Moses das Volk Israel durch die Wüste führte. Auf dieser Reise, die 40 Jahre dauerte, beschwerten und beklagten sich die Israeliten oft. Eines Tages beschwerten sie sich über die Art und Weise, wie Moses sie führte und so fingen sie an, Klagen gegen Moses und gegen Gott zu richten.

In der Wüste gab es kein Wasser, um Nahrungsmittel anzubauen und die Israeliten waren das Manna leid, mit dem Gott sie versorgte. Daraufhin sandte Gott giftige Schlangen unter das Volk. Als viele von den Schlangen gebissen wurden und starben, erkannten die Israeliten ihren Ungehorsam gegenüber Gott und baten Gott, die Schlangen wieder von ihnen zu nehmen.

“Und der Herr sprach zu Mose: »Mach dir eine Schlange aus Bronze und befestige sie am Ende einer Stange. Dann sag den Israeliten: Jeder, der gebissen wird und sie ansieht, bleibt am Leben.« Da machte Mose eine Schlange aus Bronze und befestigte sie an einer Stange. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.” (4. Mose 21,8-9)

700 Jahre später ist erneut von dieser Kupferschlange die Rede. Diesmal im Zusammenhang mit dem Volk Juda, das nicht mehr in Gehorsam gegenüber Gott lebte und andere Götter verehrte. Hiskia, ein junger König, der Gott treu war und Juda vom falschen Weg abbringen wollte, ordnete an, sämtliche Gegenstände, die von den Menschen angebetet wurden, zerstören zu lassen.

“Und er [Hiskia] tat, was recht war in den Augen des Herrn, nach allem, was sein Vater David getan hatte. Er ließ die Opferstätten auf den Hügeln zerstören, zerschmetterte die Steinmale, die fremden Göttern geweiht waren, sowie den Pfahl der Göttin Aschera [eine kanaanäische Gottheit]. Er zerschlug auch die bronzene Schlange, die Mose einst gemacht hatte, denn bis zu jenen Tagen hatten die Israeliten ihr Rauchopfer dargebracht, und man nannte sie Nehuschtan [Schlange aus Kupfer].” (2 Könige 18,3-4)

Für die Israeliten war diese Stange zu einem religiösen Symbol geworden, welches sie verehrten und wofür sie Weihrauch verbrannten, da es in ihren Augen Heilkräfte besaß. Also ließ Hiskia es zerstören.

Doch die Symbolik blieb weiterhin bestehen, da es von den Israeliten weiter als Symbol und Quelle besonderer Heilkräfte angesehen wurde und obwohl Hiskia das Original zerstören ließ, hielt das die Israeliten nicht davon ab, andere ähnliche Symbole anzubeten, wann immer sie von etwas geheilt werden wollten. Heute findet sich dieses Symbol in Krankenhäusern und Apotheken wieder. Und auch wenn es heutzutage natürlich nicht mehr angebetet wird, ist die Symbolik seit nun über 3000 Jahren bestehen geblieben.

Auf ähnliche Weise haben sich viele andere Dinge in Religion und Glauben eingeschlichen, die Gott nie so gegegeben oder beabsichtigt hat. Ein Großteil davon stammt von der Verehrung anderer Gottheiten. Doch heutzutage ist sich diesen Dingen, die sich über Jahrhunderte hinweg nach und nach eingeschlichen haben, niemand wirklich mehr bewusst.

Auch wenn dies später noch näher besprochen wird, wäre es an dieser Stelle sinnvoll, einen Blick auf den Ursprung des Wortes "Ostern" zu legen. Einige sind sich darüber im Klaren, dass dieses Wort und auch die religiösen Bräuche, die mit diesem Fest einhergehen, auf "Ostara" zurückgehen. “Ostara” ist der Name einer Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings und in der Tat steht das Wort für "Ostern" in vielen Sprachen in direkter Verbindung mit den Bräuchen und Symbolen der Verehrung der Göttin namens "Ostara". All diese Wörter leiten sich von dem Wort “Osten” ab - der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs. Die Sonne wurde damals von vielen Völkern verehrt, da sie für den Ackerbau und den Anbau von Nahrungsmitteln besonders wichtig war.

Zu Beginn des Frühlings feierten viele verschiedene Völker ein Fest, welches sie nach ihrer Fruchtbarkeitsgöttin benannten. Dies ging auch mit der Verehrung der Sonne als Lebensspender einher. Zu diesem Anlass war es Brauch, die alljährliche Feier mit einem Gottesdienst bei Sonnenaufgang zu beginnen und den Blick nach Osten zu richten, wo die Sonne aufgehen würde.

Diese Göttin wurde im Laufe der Geschichte von zahlreichen Völkern verschiedenster Herkunft verehrt. Außerdem galt sie als die Gemahlin Baals. In der Bibel wird sie als “Himmelskönigin” bezeichnet. Im Laufe der Zeit (und innerhalb verschiedener Kulturen) war sie unter vielen verschiedenen Namen bekannt - unter anderem als Isis, Ischtar und Astarte.

Auch wenn dies einige verärgern wird, Fakt ist, dass der Begriff “Ostern” im direkten Zusammenhang mit den Bräuchen und den Symbolen steht, die mit der Verehrung falscher Gottheiten einhergehen. Das Wort "Ostern" stammt nicht aus der Bibel, sondern geht in der Tat auf die Verehrung von Sonnengottheiten und Gottheiten der Fruchtbarkeit zurück.

Der Brauch, an einem Sonntag, zur Zeit der Frühlingssonnenwende, einen Gottesdienst bei Sonnenaufgang zu feiern, stammt nicht aus der Bibel. Die Symbolik von Hasen und Eiern geht mit Bräuchen einher, die vor ein paar tausend Jahren ihren Anfang nahmen. Auch wenn viele diese Tatsachen nicht wahrhaben wollen, ist dies dennoch die Wahrheit!



Sonntag und die Verehrung des Sonnenaufgangs

Vielen wird es schwer fallen, mit diesen Wahrheiten konfrontiert zu sein, von denen man vermutlich noch nie zuvor gehört hat. Diese Wahrheiten sind mit ein Grund, warum sich das Ende des Zeitalters der Menschheit nun dem Ende neigt und warum sich diese Welt bald verändern wird - warum Gott diese Welt verändern wird. Genau aus diesem Grund wird Gott es zulassen, dass die Menschheit ein Drittel allen Lebens zerstören wird, bevor Er einschreiten wird, um dieser Zerstörung ein Ende zu setzen.

Gott bringt die Menschheit nun an den Punkt, an dem die Menschen der Wahrheit ins Gesicht sehen müssen und erfahren müssen, was wahr und was falsch ist. Die Menschheit wird nicht weiterhin nach ihren eigenen Regeln, Vorstellungen, Glaubensüberzeugungen und Regierungsformen leben. Die Wege der Menschheit können keine Freiheit und keinen Frieden hervorbringen - nur Gottes Weg kann dies ermöglichen.

Einer der wichtigsten Fakten, der richtig gestellt werden muss, ist die Tatsache, dass Christus nicht an einem Sonntagmorgen wiederauferweckt wurde und dies lässt sich leicht beweisen. Die Auferstehung Christi fand nicht am 1. Tag der Woche (Sonntag) statt. Doch viele halten so hartnäckig an der Vorstellung fest, dass dies an einem Sonntagmorgen war, dass sie schlichtweg nichts anderes hören wollen. Es ist viel einfacher, solche Tatsachen als “absurd” zurückzuweisen, als sich einer unbequemen Wahrheit zu stellen.

Die Beweise dafür werden im weiteren Verlauf dieses Buches besprochen werden, sowie viele weitere Wahrheiten, von denen die meisten noch nie zuvor gehört haben.

Es wird eindeutig bewiesen werden, dass Christus am Ende eines Sabbats - dem 7. Tag der Woche - wiederauferweckt wurde, kurz bevor der 1. Tag der Woche (Sonntag) bei Sonnenuntergang begann. Damals begann ein neuer Tag immer bei Sonnenuntergang und nicht wie heute, um Mitternacht.

Ja, es ist in der Tat wahr, dass Christus nicht an einem Sonntagmorgen und nicht einmal an diesem Wochentag auferweckt wurde. Außerdem ist er auch nicht an dem Tag gestorben, den viele als “Karfreitag” bezeichnen. Er starb zu einem früheren Zeitpunkt in dieser Woche. All das wird klar und deutlich, allein anhand von Bibelversen, belegt werden. Doch wie ist es möglich, dass die Menschen jahrhundertelang im Dunklen gelassen wurden? Genau mit dieser Tatsache muss sich jeder auseinandersetzen, bevor man sich entscheidet, was man von nun an glauben wird.

Wenn Lügen enttarnt werden und die Wahrheit offengelegt wird, muss man sich entscheiden, woran man weiterhin glauben wird. Ist es möglich, dass die menschliche Natur sich einfach für das entscheidet, was man selbst bevorzugt, ganz egal was tatsächlich wahr ist und was ohne Weiteres bewiesen werden kann?



Die Spaltung des Christentums

Bevor wir fortfahren, wäre es sinnvoll, an dieser Stelle eine kurze Pause einzulegen, um zu testen, ob man bereit ist, ehrlich zu sich selbst zu sein. Fragen Sie sich, ob Sie bereit sind, sich objektiv mit Glaubensvorstellungen auseinanderzusetzen, die Sie immer für wahr gehalten haben und die plötzlich als Lüge enttarnt werden. Das ist nicht leicht.

Gott sagt, dass Sein Wort die Wahrheit ist und dass Seine Wahrheit die Menschen befreien kann. Doch was die Menschen nicht begreifen ist, dass sie, indem sie Dinge akzeptieren, die nicht der Wahrheit entsprechen - die falsch sind - in einer Art “geistlichen Gefangenschaft” gehalten werden. Doch wenn man danach strebt, sich von Lügen und Unwahrheiten zu befreien, wird man die Wahrheit immer deutlicher sehen können, wodurch man wahre Freiheit und wahren Frieden erleben kann.

Diese Art von Frieden ist ein geistlicher Frieden, der uns befreit und der uns Kraft schenkt - auf eine Weise, wie es die Wenigsten bisher erleben konnten. Die meisten Menschen begreifen nicht, dass unser Verstand nicht auf physischen Prozessen beruht, sondern auf geistlichen. Das ist auch der Grund, warum die Menschen nur die physischen Komponenten und Zustände des menschlichen Verstands wahrnehmen können, denn das, was Teil unseres geistlichen Wesenskerns ist, ist nicht physisch wahrnehmbar.

Wenn wir uns nun mit dem Christentum befassen, müssen wir uns zuerst dessen Beginn näher anschauen. Fakt ist, dass die Kirche Gottes - das ursprüngliche Christentum - im Jahr 31 n. Chr., an Pfingsten, begann. Auf dieses Pfingsten folgten neue Heilige Tage, nachdem Christus an Passah getötet wurde. Gott sagt, dass Christus an diesem Tag als das Passahopfer für die ganze Menschheit gestorben ist.

Nach dem Tod und der Auferstehung Christi sind die Jünger nicht etwa zusammengekommen, um Ostern zu feiern und es gibt auch keine Hinweise darauf, dass sie dies in den darauffolgenden Jahrzehnten jemals taten.

50 Tage nach der Wiederauferstehung Christi versammelten sich die Jünger in Jerusalem, um den jährlichen Heiligen Tag, Pfingsten, zu feiern. Die Bibel zeigt eindeutig, dass die Jünger die Gesetze Gottes weiterhin einhielten, was auch bedeutet, dass sie die jährlichen Heiligen Tage, die im 3. Buch Mose (Levitikus), Kapitel 23 beschrieben werden, weiterhin einhielten. Nie haben sie Weihnachten oder Ostern gefeiert.

Als sich das Christentum langsam verbreitete und sich auch in andere Regionen des Römischen Reichs ausdehnte, stieß es auf großen Widerstand, der vor allem von der Obrigkeit ausging. Es stieß auf dieselbe Ablehnung wie das, worüber Christus gepredigt hatte, was der Grund dafür war, warum er schließlich zum Tode verurteilt wurde. An dieser Ablehnung hat sich, auch über Jahrhunderte hinweg, kaum etwas geändert.

Nach dem Tod Christi und dem Beginn von Gottes Kirche, der darauf folgte, dauerte es nicht lange, bis sich andere Vorstellungen über Christus und seine Lehren in die römisch dominierte Welt einschlichen. Es gab zahlreiche Priester und Anhänger anderer Gottheiten, die Gefallen an den Geschichten über Gott und Seinen Sohn gefunden hatten, weshalb sie viel davon einfach übernahmen und mit ihren eigenen Glaubensvorstellungen vermischten. Die neuen Geschichten, die sich daraus entwickelten, fanden viel mehr Anklang als die ursprünglichen Geschichten, wodurch viel mehr Menschen für die Verehrung ihrer Gottheiten gewonnen werden konnten.

Die alten Römer waren bekannt für die Verehrung vieler verschiedener Gottheiten. Auch ihren Erfolg als Weltmacht schrieben sie ihrer Pietas (dem pflichtgerechten Verhalten gegenüber den Göttern) zu. Die Römer eroberten viele Nationen und häufig nahmen sie Aspekte der Religionen der eroberten Völker in ihre eigene Religion mit auf. Dies ist schlichtweg ein Fakt der römischen Geschichte.

Die altrömische Religion legte mehr Wert auf die richtige Gebetspraxis und auf die Durchführung bestimmter Rituale, als auf den Glauben selbst. Als Gottes Kirche an Pfingsten im Jahr 31 n. Chr. ihren Anfang nahm und als sich die Lehren des Christentums immer weiter verbreiteten, war es für die römischen Priester eine einfache Sache, die Lehren über Gott und Christus ihren Lehren beizufügen und sie mit den Geschichten über römische Gottheiten zu vermischen. Die Bewegung, die dadurch entstand, erwies sich als so erfolgreich, dass sie anfingen, sich ebenfalls als “Christen” zu bezeichnen.

Im Jahr 325 n. Chr. hatte diese Bewegung durch die Priester des Römischen Reichs bereits so an Einfluss und Macht gewonnen, dass Kaiser Konstantin die Lehren dieses neuen Christentums weiter festigen wollte. Da unter den Priestern, die im gesamten Römischen Reich verstreut waren, teils große Meinungsverschiedenheiten herrschten, war es Konstantins Ziel, alles zu vereinheitlichen, um eine neue Staatsreligion zu gründen.

Konstantin wollte alle Priester mithilfe neuer und einheitlicher Lehren in Übereinstimmung bringen. Außerdem war es sein Vorhaben, eine bestimmte christliche Gruppe verbieten zu lassen, da sie in den Augen der meisten Römer zu stark mit dem Judentum in Verbindung stand. Juden wurden im Römischen Reich schon lange gehasst. Sie wurden sogar als Sklaven benutzt, um das Kolosseum in Rom zu bauen.

Der römische Kaiser Konstantin berief daher im Jahr 325 n. Chr. ein Konzil ein, bei dem das neue Christentum des Römischen Reichs begründet werden sollte. Dieses Treffen wurde als Konzil von Nicäa bekannt. Kaiser Konstantin selbst hatte großen Einfluss auf die Entscheidungen, die bei dieser Konferenz getroffen wurden.

Bei diesem Treffen wurde auch “das Bekenntnis von Nicäa” ins Leben gerufen, welches unter anderem die Bekenntnis zum Glauben an die Dreifaltigkeit beinhaltet. Geschichtliche Aufzeichnungen belegen, dass Konstantin die höchsten und wichtigsten Priester zusammenkommen ließ, um die umstrittenen Lehren eines römischen Priesters namens Arius zu besprechen. In den Augen Konstantins und vieler anderer Priester, stand das, was Arius lehrte, in zu enger Verbindung mit den Juden, die im Römischen Reich Lehren über Christus verbreiteten.

Unter den römischen Priestern herrschte viel Uneinigkeit was das Leben Christi betraf. Arius lehrte, dass das Leben von Gottes Sohn erst mit seiner Geburt durch seine Mutter Maria begann. Doch die große Mehrheit hingegen vertrat dieselbe Meinung wie Konstantin und glaubte, dass Christus auch Gott war und daher schon immer existiert hat.

All das kann im Internet recherchiert und nachgelesen werden. Um es kurz zu halten: bei diesem Konzil wurden viele Lehren festgelegt, die dann zu den grundlegenden Lehren dieser neuen römischen Kirche wurden, wie beispielsweise die Lehre der Dreieinigkeit. Konstantin legte somit den Grundstein für die offizielle Religion des gesamten Römischen Reichs.

Arius wurde als Ketzer bechuldigt und von dem Konzil verbannt. Obwohl er vielen anderen Lehren zustimmte, die die Priester bei ihrer Zusammenkunft in Nicäa beschlossen hatten, war er weiterhin überzeugt, dass das Leben Christi erst mit seiner Geburt durch seine Mutter Maria begann und war nicht bereit, seine Meinung diesbezüglich zu ändern. Seine umstrittene Haltung und sein schlechter Ruf bei den anderen Priestern, führte dazu, dass die Priester die Dreifaltigkeitslehre und den Glauben, dass Christus schon immer existiert hat, erst recht durchsetzen wollten. Diese Meinungsverschiedenheit führte zur Entstehung einer weiteren Kirche, die an großem Zuwachs gewann, da sie von der damaligen römischen Regierung unterstützt wurde. Ungefähr 1100 Jahre später spalteten sich weitere Kirchen von der römischen Kirche ab und legten den Grundstein für die evangelischen Kirchen..

Doch im Jahr 325 n. Chr. wurde nicht nur die Dreieinigkeit festgelegt - auch die Einhaltung von Ostern wurde offiziell eingeführt. Doch da die Osterfeier im Frühling im direkten Gegensatz zu Passah stand, wurde die Einhaltung von Passah im Römischen Reich kurzerhand verboten.

Sogar die Einhaltung des wöchentlichen Sabbats am 7. Tag der Woche wurde verboten. Das neue römische Christentum nutzte die Ostergeschichte als Vorwand, um die Einhaltung des Sabbats auf den 1. Wochentag - Sonntag - zu legen. Doch diese Änderung ließ sich nicht durch die Bibel belegen, sondern beruhte allein auf den neuen Lehren, dass Christus an einem Sonntag wiederauferweckt wurde, was nicht wahr ist! Als die Frauen am Sonntagmorgen zum Grab gingen, teilte ihnen ein Engel mit, dass Christus bereits auferstanden war. Doch der Engel sagte nicht, dass dies an diesem Sonntagmorgen geschehen war.

Die katholische Enzyklopädie räumt sogar ein, dass es keine Bibelstelle gibt, die die Änderung des 7. Wochentags (Sabbat) auf den 1. Wochentag (Sonntag) berechtigen würde, sondern, dass dies einzig und allein durch die Autorität der Katholischen Kirche und ihrer Päpste geltend gemacht wurde. Was sie hiermit außerdem sagen, ist, dass alle protestantischen Kirchen also auch keinen biblischen Beleg dafür haben, den 1. Tag der Woche als ihren Sabbat einzuhalten, sondern, dass sie dies lediglich von der Katholischen Kirche übernommen haben.

Obwohl die ursprüngliche Kirche aus dem Jahr 31 n. Chr. über Jahrhunderte hinweg verfolgt wurde, hält sie bis heute das Passahfest ein, auch wenn dies schon früh im Römischen Reich verboten wurde. Christus selbst führte eine neue Art der Einhaltung für die Feier von Passah ein, was man in Johannes 13 nachlesen kann. Auch der Apostel Paulus lehrte der Kirche, diese Einhaltung von Passah weiterzuführen (1. Korinther 11,23-28 & 1. Korinther 5,1-8).

Was ist also wahr? Sollen Christen Passah oder Ostern einhalten? Jeder muss solche Entscheidungen für sich selbst treffen und selbst entscheiden, was man glaubt und was man nicht glaubt.

Es herrscht so viel Verwirrung darüber, wer Gott wirklich ist und was Gott wirklich sagt. Der Grund, warum diese falschen Vorstellungen und Geschichten über Gott und Christus hier besprochen werden, steht in direkter Beziehung zu der Frage, ob man die Warnungen dieses Buches versteht und ihnen glaubt, um sich auf einen dritten Weltkrieg vorbereiten zu können.



Zwei gegensätzliche Lehren über Christus

Da die Kirche, die von Kaiser Konstantin im Römischen Reich gegründet wurde, von der damals herrschenden Weltmacht viel Unterstützung erhielt, gewann sie schnell an Popularität, Macht und Größe. Auch im Laufe der darauffolgenden Jahrhunderte, wurde sie immer beliebter, einflussreicher und mächtiger und wurde schließlich als “Christentum” anerkannt, während Gottes eigene Kirche unterdrückt wurde und als gefährliche Sekte angesehen wurde.

Bevor wir uns mit den Prophezeiungen befassen, die sich auf die heutige Zeit beziehen, werden im nächsten Kapitel einige Geschichten über Gott und Christus, die nicht wahr sind, noch etwas näher beleuchtet werden. Dies dient nicht dazu, irgendjemanden für das, was er glaubt, zu verurteilen oder anzugreifen. Es soll lediglich die Wahrheit veranschaulichen und gegebenenfalls Menschen von dem befreien, was nicht wahr ist.

Fakt ist, dass das Christentum, das im Jahr 31 n. Chr. begann, nicht dasselbe "Christentum" ist, das im Jahr 325 n. Chr. innerhalb des Römischen Reichs seinen Anfang nahm und großen Zuwachs erlangte.

Sich mit etwas auseinanderzusetzen, worüber zwei völlig gegensätzliche Lehren existieren (wie hier in Bezug auf das Christentum), ist mit etwas vergleichbar, was die meisten von uns bereits in unserer Kindheit erlebt haben. Jedes Kind, das im traditionellen Christentum aufgewachsen ist, erfährt irgendwann, dass ihnen über einige Dinge nicht die Wahrheit gesagt wurde. Früher oder später erfahren sie, dass es keinen Osterhasen und auch keinen Weihnachtsmann gibt, der angeblich am Nordpol lebt und Geschenke an Kinder auf der ganzen Welt verteilt. Diese Geschichte ist vor allem in den USA weit verbreitet, wurde jedoch in vielen Teilen der Welt übernommen - auch wenn sich die Bräuche und die Namen unter denen der Weihnachtsmann bekannt ist, oft von Land zu Land etwas unterscheiden. Die Geschichte vom Weihnachtsmann (Santa Claus) stammt vom britischen Glauben an einen “Father Christmas” sowie vom niederländischen “Sinterklaas” ab. Anderswo ist er auch als “Sankt Nikolaus” bekannt.

Als nächstes sollte man sich die Frage stellen, wo Weihnachten überhaupt herkommt. Es kommt jedenfalls nicht aus der Bibel - nichts davon. Viele Theologen wissen mittlerweile, dass Christus nicht am 25. Dezember geboren wurde - um genau zu sein, wurde er überhaupt nicht im Winter geboren. Die geschichtlichen Aufzeichnungen der Bibel zeigen, dass er Anfang Herbst geboren wurde. Erst innerhalb der vergangenen Jahrzehnte haben Theologen begonnen, dies einzusehen und diese Wahrheit zuzugeben.

Ein weiterer Irrtum, der in Bezug auf Weihnachten weit verbreitet ist, ist der Glaube, dass ein Stern auf den kleinen Ort Bethlehem schien, um den Weg dorthin zu weisen, wo Christus geboren wurde. Auch das ist nicht korrekt. In der Bibel stehen Sterne oft für Engel und es war in der Tat ein Engel, der den Weg weiste.

Auch das kann leicht im Internet recherchiert werden.

Der Tatsache, dass das angebliche Datum für die Geburt Christi auf die Zeit der Wintersonnenwende fällt, ist kein Zufall, sondern steht in direktem Zusammenhang mit einem religiösen Fest der römischen Kirche im 12. Jahrhundert. Das Fest, das damals gefeiert wurde, wurde von einem anderen römischen Kaiser - von Kaiser Aurelian - ins Leben gerufen.

"Sol Invictus" (unbesiegter Sonnengott) war der offizielle Sonnengott des späteren Römischen Reichs und auch ein Schutzpatron der Soldaten. Am 25. Dezember 274 n. Chr. machte Aurelian diesen Sonnengott sowie weitere Gottheiten zu offiziellen Gottheiten des Römischen Reichs. Der Grund, warum Weihnachten von der römischen Kirche anerkannt wurde, lässt sich in einem Manuskript aus dem 12. Jahrhundert finden, das von einem Bischof namens Dionysius bar Salibi verfasst wurde. Darin heißt es:

“Nach feierlichem Herkommen pflegten die Heiden am 25. Dezember das Geburtsfest des Sonnengottes zu feiern und zur Erhöhung der Festlichkeit Lichter anzuzünden. An diesen festlichen Bräuchen ließen sie auch das Christenvolk teilnehmen. Da nun die Lehrer der Kirche die Wahrnehmung machten, dass die Christen an diesem Feste hingen, kamen sie nach reiflicher Erwägung zu dem Entschluss, an diesem Tag fortan das Fest des wahren Aufgangs (dh. der Geburt Christi) zu feiern."

Weihnachten ist eine Erfindung der römisch-katholischen Kirche. Auch das englische Wort "Christmas" bezeugt dies, denn es setzt sich aus den Wörtern "Christ" (Christus) und "mass" (Messe) zusammen. Das Feiern einer "Messe" ist das zentrale liturgische Ritual der Katholischen Kirche. Dennoch feiert auch die große Mehrheit aller anderen christlichen Kirchen Weihnachten. Gottes Kirche hingegen sowie andere Christen, die ihren Ursprung in der frühen Kirche aus dem Jahr 31 n. Chr. haben, haben dieses Fest nie anerkannt oder gefeiert.

Einige fragen sich vielleicht, was so schlimm daran ist, dieses Fest zu feiern, wenn es den Weihnachtsmann sowieso nicht gibt und es bei Weihnachten gar nicht um die Geburt Christi geht. Wenn es einem egal ist, was Gott über solche Riten und Bräuche zu sagen hat, wird einem auch die Antwort auf diese Frage egal sein. Doch wenn es einem nicht egal ist, sollte man dann nicht hören wollen, was Gott tatsächlich darüber zu sagen hat?



Der wahre Messias

Im letzten Teil dieses Kapitels werden die Unterschiede und Gegensätze dieser zwei Formen des Christentums besprochen werden und im nächsten Kapitel werden wir uns mit den biblischen Beweisen diesbezüglich befassen.

Fakt ist, dass sich diese beiden Glaubensüberzeugungen komplett voneinander unterscheiden oder sogar im Widerspruch zueinander stehen. Doch nur eine dieser Ansichten kann wahr sein und die andere muss zwangsläufig falsch sein. Es können nicht beide wahr sein!

Das, was von der breiten Masse über Jahrhunderte hinweg als fester Teil in die Gesellschaft aufgenommen wurde, ist leicht als Wahrheit zu akzeptieren. Die menschliche Natur neigt dazu, sich zu einer solchen Konformität sogar hingezogen zu fühlen. Doch gegen solche Normen anzugehen und diese womöglich noch als Lügen zu enttarnen wird nicht gerne gesehen und stößt oftmals auf strikte Ablehnung. Die Wahrheit zu akzeptieren und danach zu leben ist fast unmöglich.

Genau aus diesem Grund wird der Dritte Weltkrieg schon bald Wirklichkeit werden. Die Wenigsten haben jemals den Grund gekannt, warum Gott die Menschen erschaffen hat. Nur die Wenigsten haben jemals davon gehört, dass Gott einen Plan für die Menschen hat und dass Er diesen Plan und dieses Vorhaben Schritt für Schritt erfüllt.

Fakt ist, dass Gott für die Menschheit klare Zeitzyklen festgelegt hat. Gott gab den Menschen die Siebentagewoche, in der der 7. Tag als Erinnerung dienen soll, dass Er unser Schöpfer und der Schöpfer aller Dinge ist. Gott gab die Siebentagewoche als prophetisches Sinnbild für Sein Vorhaben innerhalb eines 7000-jährigen Plans für die Schöpfung der Menschheit.

Nur die Wenigsten haben jemals verstanden, was Gott den Propheten im Laufe der Zeit über einen Messias offenbart hatte, den Er zu den Menschen senden wird. Die Wörter “Messias” und “Christus” bedeuten beide “Gesalbter”. Doch gesalbt wofür?

Die Israeliten und die Juden, die vor und zu der Zeit Christi gelebt haben, wussten, dass dies bedeutete, dass Gott einen König senden wird, um in Seinem Königreich zu regieren. Doch sie wussten nicht, was genau es damit auf sich hatte. Selbst die Jünger hatten Schwierigkeiten, das, was Christus ihnen über sich erzählte, zu verstehen. Sie glaubten, dass er der prophezeite Messias war und dass Gott ihn zu einem König machen wird und sie dadurch von der römischen Herrschaft befreien würde.

Selbst als Christus in der Woche vor seinem Tod in Jerusalem eintraf, riefen ihm die Menschen zu und priesen ihn als Messias, den Sohn (Nachkommen) Davids, den Gott gesandt hatte, um als König in Seinem Königreich auf Erden zu regieren.

Christus sagte den Jüngern immer wieder, dass er nicht gekommen war, um zu jener Zeit die Rolle des Messias zu erfüllen, sondern die des Passahopfers. Doch die Jünger waren nicht imstande, die geistliche Bedeutung seiner Worte zu verstehen - bis zu dem Zeitpunkt, als sie nach seinem Tod den Geist Gottes empfangen haben. Dies ereignete sich an Pfingsten im Jahr 31 n. Chr., als Gottes Kirche ihren Anfang nahm. Im Buch der Apostelgeschichte heißt es, dass die Jünger erst dann verstehen konnten, dass Christus in der Tat der König des Reichs Gottes war, das auf Erden herrschen würde, doch dass er zuerst die Bedeutung des jährlichen Passahfestes erfüllen musste.

Christus kam zuerst als das Lamm Gottes, um das Passahopfer für die ganze Menschheit zu sein. Doch er wird wiederkehren und die Rolle erfüllen, auf die die Jünger bereits zu ihren Lebzeiten gewartet haben. Er wird schon bald ein zweites Mal kommen, um diesmal die Rolle des Löwen Gottes zu erfüllen, der als König aller Könige im Reich Gottes über alle Länder auf Erden herrschen wird.

Das Königreich Gottes ist nicht im Himmel. Es ist ein Königreich, das auf Erden herrschen wird. Dies wird der Beginn einer neuen Ära der Menschheit sein, die auf diesen letzten Krieg, den Dritten Weltkrieg, folgen wird.

Die Siebentagewoche wurde von Gott gegeben, um den Zeitraum von 7000 Jahren prophetisch zu symbolisieren. Gott gab die ersten 6 Tage der Woche, in denen die Menschen ihrer Arbeit nachgehen können, doch der 7. Tag - der wöchentliche Sabbat - ist als Zeit bestimmt, zu der die Menschen sich auf Seine Arbeit, Seine Anweisungen und Seine Wahrheit konzentrieren sollen.

Diese Symbolik wird auch prophetisch durch die 7000 Jahre offenbart, die Gott den Menschen gegeben hat. Wir nähern uns dem Ende der 6000 Jahre, in denen die Menschheit nach ihren eigenen Wegen leben durfte. Doch in den nächsten 1000 Jahren wird die Menschheit lernen, nach den Wegen Gottes zu leben, da Seine Regierung über alle Länder auf Erden herrschen wird.

Sobald die 1000-jährige Herrschaft Christi - das Millennium - beginnen wird, wird es nur noch eine Regierung geben. Gott wird keine Regierung der Menschen mehr zulassen. Es wird keine Diktatoren, keine Politik, keine Parteien, keine Wahlen und keine menschengemachte Regierung mehr geben. Das ist die wahre “frohe Botschaft”.

Später werden einige Auszüge aus dem Buch der Offenbarung zitiert werden, denn darin wird dieses zweite Kommen des Messias als König aller Könige offenbart. Er ist das Passahopfer und der Christus für die Menschheit. Er ist der Sohn Gottes, dessen Vater der Eine Ewige Allmächtige Gott ist und der von seiner Mutter Maria zur Welt gebracht wurde.

Gott offenbart Christus als den Ersten der Erstlingsfrüchte. Es wird auch offenbart, dass der Rest der Erstlingsfrüchte Gottes zur Wiederkunft Christi wiederauferweckt werden wird. Dies ist die Erfüllung der erste Phase von Gottes Vorhaben, der Menschheit ewiges geistliches Leben zu geben. Diese Regierung, die 1000 Jahre lang auf Erden herrschen wird, wird nun seit 6000 Jahren vorbereitet, beginnend mit Abel, einem Sohn Adams und Evas, der als Teil dieser Regierung bestimmt wurde.

Seit jeher arbeitet Gott daran, auch andere, die zusammen mit Seinem Sohn kommen und herrschen werden, auf diese Aufgabe vorzubereiten. Das Buch der Offenbarung offenbart, dass diese neue Regierung, die weltweit herrschen wird, aus 144.000 bestehen wird, die bei der Wiederkehr Christi zu geistlichem Leben wiederauferweckt werden. Viele, die in der Bibel erwähnt werden, werden Teil dieser Regierung sein: Moses, Joshua (Josua), Debora, David, die Propheten und Apostel und viele weitere.



Wahrheit und Lüge

Das, was gerade bezüglich der 1000-jährigen Herrschaft Christi erwähnt wurde, lehrt Gottes wahre Kirche seit nun fast 2000 Jahren. Es ist die frohe Botschaft, die die Kirche verkündet, seitdem das wahre Christentum im Jahr 31 n. Chr. gegründet wurde.

Gottes Kirche bestand nie aus perfekten Menschen, sondern aus Christen, die stets daran arbeiten, sich von Fehlern und Lügen zu befreien und die nach der Wahrheit streben, die Gott offenbart.

Alles, mit dem wir uns bis hierhin befasst haben, ist von zentraler Bedeutung für die Antwort auf die Frage, warum für die Welt nach 6000 Jahren nun die Zeit für Gottes Urteil gekommen ist. Gott wird es zulassen, dass die Menschheit bis an den Rand der Selbstvernichtung gerät und dann wird Er einschreiten, um diesem Irrsinn ein Ende zu setzen. Nachdem Gott den Dritten Weltkrieg beenden wird, heißt es, dass Er Zerstörung über diejenigen kommen lassen wird, die gegen die Wiederkehr Seines Sohns ankämpfen werden. Weiter heißt es, dass Gott diejenigen zerstören wird, die weiterhin die Erde zerstören. Die Prophezeiungen offenbaren, dass es sich hierbei um über eine Milliarde Menschen handeln kann.

Eine Vielzahl von Menschen werden sich dem Kommen Christi und seiner Herrschaft widersetzen. Schon immer wurde Gottes Sohn und jenen, mit denen Gott zusammengearbeitet hat, viel Hass entgegengebracht. Über 6000 Jahre hinweg wurden sie verspottet, verhöhnt, verachtet, gefangen gehalten, geschlagen und sogar getötet. Gottes Wahrheit wurde immer schon gehasst und hat den Menschen widerstrebt. Doch schon bald wird Gott all das ändern.

Was also ist wahr und was ist falsch? Wie zuvor erwähnt, kann nur eine dieser beiden Ansichten wahr sein und wenn beide nicht wahr sind, sind beide falsch. Es kann nur eine Wahrheit geben und das ist die Wahrheit, die von Gott kommt.

Die Christen von 31 n. Chr. folgten ganz bestimmten Lehren, die sie stets von anderen Gruppen unterschieden. Außerdem ist diese Kirche nach dem benannt, dessen Kirche es ist: die Kirche Gottes - so wie Christus es geboten hatte. Andere Kirchen, die sich als “christlich” bezeichnen und die nach 325 n. Chr. gegründet wurden, folgen ebenfalls ganz bestimmten Lehren. Doch diese Gruppen, die nach Gründung der römischen Kirche im Jahr 325 n. Chr. entstanden sind, entstammen dennoch demselben römischen “Christentum”, selbst wenn sie zum Teil nur ein paar ihrer Lehren übernommen haben.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung dieser Lehren. Das nächste Kapitel wird sich im Detail mit diesen Themen befassen und biblische Belege für die Lehren der ursprünglichen Christen aus dem Jahr 31 n. Chr. liefern.



Eine Auflistung der Unterschiede

Nachfolgend finden Sie eine Liste der größten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen, die sich als Christen bezeichnen. Zuerst werden die Lehren genannt, die die Kirche von 31. n. Chr. einhielt und an die sie glaubte und dann die Lehren, an die sie NICHT glaubte.

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Hielt den wöchentlichen Sabbat am 7. Tag der Woche ein (der auf Freitag, den 6. Tag der Woche folgt und Sonntag, dem 1. Tag der Woche, vorausgeht), NICHT Sonntag.

Hielt Passah ein, NICHT Ostern.

Glaubte, dass Christus genau drei Tage und drei Nächte lang im Grab (“in der Tiefe der Erde”) war, NICHT eineinhalb Tage lang (vom späten Freitagnachmittag bis Sonntagmorgen).

Glaubte, dass Christus am Ende des wöchentlichen Sabbats wiederauferweckt wurde, NICHT an einem Sonntagmorgen.

Glaubte, dass das Passahfest und dessen Symbolik nur einmal im Jahr eingehalten werden soll, NICHT als wöchentliche Kommunion.

Hielt die jährlichen Heiligen Tage Gottes ein, NICHT die alljährlichen Feiertage wie Ostern und Weihnachten.

Lehrte, dass man nach dem Tod wiederauferweckt werden muss, NICHT, dass jeder eine unsterbliche Seele hat und dass man direkt nach dem Tod in den Himmel oder in die Hölle kommt.

Glaubte, dass manche Menschen ein endgültiges, ewiges Urteil erhalten werden und für immer tot bleiben werden und nicht wiederauferweckt werden, NICHT, dass manche Menschen in der “Hölle” für alle Ewigkeit gequält werden.

Glaubte an den Einen Ewigen Allmächtigen Gott (Jahwe Elohim), NICHT an eine Dreifaltigkeit, die lehrt, dass es drei Gottheiten gibt, die als ein Gott fungieren.

Glaubte, dass Christus an einem Pfahl starb, NICHT am Kreuz.

Wusste, dass “Joshua” der Name ist, der für Christus bestimmt war, NICHT “Jesus”.

Glaubte, dass Joshua der Christus erst dann existiert hat, als er von seiner Mutter Maria geboren wurde, NICHT, dass er (wie Gott) schon immer existiert hat.